CURRENCY – photographie ausstellung – DEICHTORHALLEN HAMBURG – teaser

CURRENCY – photographie ausstellung – DEICHTORHALLEN HAMBURG – teaser

ausstellung: CURRENCY: PHOTOGRAPHY BEYOND CAPTURE
genre: Zeitgenössische Fotografie
ort: Hamburg
location: DEICHTORHALLEN HAMBURG
vernissage: 19. Mai 2022, 19 Uhr – Halle für aktuelle Kunst
zeit: 20. Mai bis 18. September 2022

web: Currency: Photography Beyond Capture ⎟ Deichtorhallen Hamburg

web Triennale der Photographie: Triennial of Photography (phototriennale.de)

Im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg zeigen die DEICHTORHALLEN HAMBURG die Ausstellung CURRENCY: PHOTOGRAPHY BEYOND CAPTURE.

teaser:

Fotografie im retinalen Zeitalter,

beschleunigte Zirkulation und Instrumentalisierung von Bildern,

Vorgänge des Sehens und Gesehenwerdens,

narrative Erfindungen,

experimentelle und multisensorische Erscheinungsformen,

neues Vokabular des Sehens und Interpretierens.

Vollständiger Text der DEICHTORHALLEN unten.

Osamu James Nakagawa – Fences, 2019 – © Osamu James Nakagawa @ ausstellung CURRENCY: PHOTOGRAPHY BEYOND CAPTURE – 20. MAI – 18. SEPTEMBER 2022 – DEICHTORHALLEN HAMBURG
Clifford Prince King – Z (long hair portrait), 2020 – © Courtesy of the artist @ ausstellung CURRENCY: PHOTOGRAPHY BEYOND CAPTURE – 20. MAI – 18. SEPTEMBER 2022 – DEICHTORHALLEN HAMBURG

CURRENCY: PHOTOGRAPHY BEYOND CAPTURE

20. MAI – 18. SEPTEMBER 2022

DEICHTORHALLEN HAMBURG/HALLE FÜR AKTUELLE KUNST

Die Ausstellung CURRENCY: PHOTOGRAPHY BEYOND CAPTURE (Currency: Fotografie jenseits der Aufnahme) untersucht die konzeptionelle Auseinandersetzung mit Fotografie im »retinalen Zeitalter«. Die allgegenwärtige beschleunigte Zirkulation und Instrumentalisierung von Bildern dient nicht nur der Aufzeichnung von Ereignissen und Erfahrungen, sondern prägt auch grundlegend Vorgänge des Sehens und Gesehenwerdens. Die Ausstellung betrachtet Fotografien als kontextuelle Rahmen für narrative Erfindungen. So führt sie eine kritische Auseinandersetzung darüber, wie in der Geschichte des fotografischen Apparats nach Erkenntnissen gesucht wurde und wie die Künstler*innen und Fotograf*innen das Medium konzeptionell und poetisch immer wieder neu erfunden haben. Currency untersucht, wie Künstler*innen die Bedeutung und den Wert fotografischer Bilder in Frage stellen und das Umfeld, die Zeitlichkeit und die Materialität von Bildkulturen über den Moment der Aufnahme hinaus untersuchen.

Die Ausstellung verwebt Formen experimentelle und multisensorische Erscheinungsformen mit archivarischen und dokumentarischen Praktiken, und entwickelt so ein neues Vokabular des Sehens und Interpretierens. Mit der Präsentation von 29 künstlerischen Positionen zieht die Ausstellung Querverbindungen über Geografien, Epochen und Generationen hinweg und spürt anhand verschiedener Motive Gemeinsamkeiten nach: die Gegenüberstellung und Dekonstruktion fotografischer Kanons; die Gegenkartierung im Anthropozän (anhand von durch militärische Besatzung oder extraktivem Kapitalismus geprägter Landschaften; Zärtlichkeit als Beziehungsrahmen für die Fotografie; und materielle Erkundungen der alchemistischen Prozesse des Mediums. Diese Kapitelmotive strukturieren Currency und zeigen über unterschiedliche Perspektiven hinweg neue Sichtachsen auf.

Die Ausstellung findet vom 20. Mai bis 18. September 2022 im Rahmen der 8. Triennale der Photographie Hamburg statt.

KÜNSTLER*INNEN: Akinbode Akinbiyi, Claudia Andujar, Ziad Antar, Vartan Avakian, Ragnar Axelsson, Edson Chagas, rana elnemr, Oroma Elewa, Anne-Marie Filaire, Lyle Ashton Harris, Leslie Hewitt, Alfredo Jaar, Lebohang Kganye, Clifford Prince King, Osamu James Nakagawa, Guevara Namer, Marilyn Nance, Mame-Diarra Niang, Otobong Nkanga, Elle Pérez, Jo Ractliffe, Ashfika Rahman, Cecilia Reynoso, RaMell Ross, Fazal Sheikh, Alexey Vasilyev, Carrie Yamaoka, Raed Yassin, Paul Yeung Kuratiert von Koyo Kouoh, Rasha Salti, Gabriella Beckhurst Feijoo und Oluremi C. Onabanjo

CURRENCY: PHOTOGRAPHY BEYOND CAPTURE

20. MAI – 18. SEPTEMBER 2022

DEICHTORHALLEN HAMBURG/HALLE FÜR AKTUELLE KUNST

KURATOR*INNEN Koyo Kouoh, Rasha Salti, Gabriella Beckhurst Feijoo und Oluremi C. Onabanjo

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