NFT – ja – nein – vielleicht – wie sinnvoll ist NFTart aus sicht des creators

NFT – ja – nein – vielleicht – wie sinnvoll ist NFTart aus sicht des creators

Kreation: NFTs / NFTart
Inhalt: wie sinnvoll ist NFTart aus sicht des creators
Quellen: Fachbeiträge von Wolfgang Prinz, Stellv. Vorstandsvors. von GIMI – Tobias Lantwin, Redakteur bei dusIP

Stand: 09.09.2021

VORWORT:
Ich bin kein Finanzexperte! Das Handeln mit Krytowährungen ist spekulativ und riskant. Wie das ganze Leben – ich rate weder zu noch ab. Ich will den Sektor NFTs nicht aus spekulativen, sondern aus kreativen Gesichtspunkten betrachten.
Ich bin Creator – ich würde anbieten wollen – ich bin interessiert zu sammeln . . . Ich bin Einsteiger
!

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Der Hype ist los . . . Stichwort BEEPLE (INSTAGRAM: @BEEPLE_CRAP) at CHRISTIE´S
„The First 5000 Days“ NFT-JPG verkauft für USD 69.346.250. > https://onlineonly.christies.com/s/beeple-first-5000-days/lots/2020

Kleiner Einstieg vorab – bei CHRISTIE´S findet man folgende Beschreibung zum versteigerten Item „The First 5000 Days“:

Beeple (b. 1981)
EVERYDAYS: THE FIRST 5000 DAYS
token ID: 40913
wallet address: 0xc6b0562605D35eE710138402B878ffe6F2E23807
smart contract address: 0x2a46f2ffd99e19a89476e2f62270e0a35bbf0756
non-fungible token (jpg)
21,069 x 21,069 pixels (319,168,313 bytes)
Minted on 16 February 2021. This work is unique.

Zur Einstimmung, für alle die sich wie „late adaptors“ fühlen . . . Nein, keine Panik, ist ja alles noch weit vor der „early majority“, wie man im Marketing sagen würde.

Also, zur Einstimmung ein Beitrag von ARTE TRACKS:
Long Version ARTE Mediathek „Der Hype um die Kryptokunst“ (30min):
https://www.arte.tv/de/videos/100280-009-A/tracks/
Short version – das Intro auf YOUTUBE (13 min):
https://www.youtube.com/watch?v=Pftul7zuheE

Also:

NFT gleich non-fungible token
gleich nicht austauchbare, also einzigartige Token.

Dieser Token macht aus einer kopierbaren Datei ein einzigartiges Original. Nicht weil es die Datei ansonsten nicht mehr gibt, sondern aufgrund der Verknüpfung von Datei und einmaligem Token.
Im Vergleich sind „ein“ BITCOIN mit einem anderen oder „ein“ ETHEREUM mit einem anderen austauschbar – ein NFT ist es nicht. Alle benutzen die Blockchain Technologie zur Authentifizierung, ein NFT ist aber keine Kryptowährung, ganz im Gegenteil es braucht insbesondere die Kryptowährung ETHEREUM, um die Minting-Kosten zu zahlen will man seine Kreation zum Kauf anbieten und auch für das Kaufen eines NFT-Items. Zu ETHEREUM siehe auch: https://ethereum.org/de/what-is-ethereum/

Viel besser erklären können das die folgenden Autoren Wolfgang Prinz und Tobias Lantwin.

Zur Einordnung zwei deutsche Fachbeiträge, die in die Tiefe von Token und Verknüpfung gehen und den Prozess des „minting“ beleuchten:

Von Wolfgang Prinz, Stellv. Vorstandsvorsitzender von GIMI:

https://www.gimi.cologne/2021/04/14/nft-was-passiert-da-eigentlich/

Von Tobias Lantwin (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Bürgerliches Recht und Gewerblichen Rechtsschutz von Herrn Prof. Dr. Jan Busche an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie Redakteur bei dusIP) insbesondere auch unter dem Aspekt des Urheberrechts:

https://www.dusip.de/2021/06/16/jenseits-des-hypes-nfts-digitale-kunst-und-urheberrecht/

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Aus Sicht des Creators war ich jetzt etwas weniger euphorisch – warum?
Will man Artwork verkaufen, dass ohnehin schon das Licht des WorldWideWeb erblickt hat, dann prima. Also z.B BEEPLES day by day veröffentlichte Bilder (wobei die Kombination ja neu und einzigartig war). Bessere Beispiele also die „Nyan Cat“, die „CryptoKitties“ oder der erste Tweet von TWITTER Gründer Jack Dorsey. Alle Welt konnte diese digitalen Kreationen sehen, aber eben nicht allein besitzen . . . also nicht DAS Original, also nicht DAS eine zertifizierte Original besitzen. Das ist nun über die NFT Idee möglich.

Also doch alles gut?
Laut gedacht: Was ist mit Werken, die noch nicht „veröffentlicht“ sind – deren Wert nicht der Weltruhm, sondern die ästhetische Wirkung an der Wand ist?
Also nehmen wir ein Photo von Helmut Newton auf Schwarz-Weiß-Negativ. Er macht 10 Prints 36x41cm, signiert diese und verkauft diese. Dann gibt es davon noch Presseveröffentlichungen, Abbildungen in Büchern und Kunstdrucke. Aber noch immer nur 10 signierte Prints und EIN Negativ.
Auch wenn man das Ganze digital denkt – die vollformatige 300dpi Datei ist nicht im Netz unterwegs, normalerweise.

Worauf will ich hinaus?
Also, so wie ich es verstehe, NFT Business bedeutet für den Creator die finale Original-Datei der Kreation – die Datei, die mit dem NFT zertifiziert werden soll, um die Kreation zum Kauf anbieten zu können – im IPFS (InterPlanetary File System) zu veröffentlichen . . .

Das zunächst der finale Aspekt aus TEIL 1 meiner Serie zu NFTs.

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Es folgen noch weitere Aspekte:

  • ist die beschriebene Veröffentlichung der finalen Original-Datei überhaupt ein Problem? >>Teil 2
  • wenn ich NFTs anbieten oder kaufen will, wie komme ich an Kryptowährung? Im Fall von NFTs, wie kann ich mit ETHEREUM handeln? Was wäre ein für den Anfänger passendes Wallet (geringe Mindest-Tausch-Beträge zum Einstieg / einfache Transfermöglichkeit EUR zu ETH / geringe Gasfees / . . .)?
  • welche Plattform zu generieren von NFTs ist besonders interessant?
  • welche Künstler bieten (nach meinem Geschmack) interessante NFTart?

STSchwanitz (nicht vergessen – siehe Vorwort)

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